Lehre spielt praktisch eine Rolle in den Veranstaltungen, die durch die Angehörigen der Professur gehalten werden, und wissenschaftlich in den Forschungen zur Entwicklung einer rechtswissenschaftlichen Fachdidaktik.

Leitbild der Lehrveranstaltungen ist es, Studierende „zum Recht“ zu ermutigen, sie zur Bildung juristischer Urteile zu ermächtigen und ihre selbstverantwortliche Beschäftigung mit dem Recht anzuregen.

Ziele der Lehre sind, Studierenden wissenschaftliche Perspektiven auf das öffentliche Recht zu eröffnen, die Befähigung zu einem unabhängigen rechtlichen Urteil zu fördern und das öffentliche Recht im Kontext seiner historischen, sozialen, theoretischen und ideengeschichtlichen Bedingungen zu erfahren und zu begreifen. Eigeninitiative, Neugierde und der Wille zu selbständiger Auseinandersetzung mit öffentlich-rechtlichen Fragestellungen sind dabei eine wichtige Voraussetzung für den Studienerfolg und werden – auch im Ablauf der konkreten Lehrveranstaltung – erwartet.

Die Lehrveranstaltungen geben dabei Hilfestellungen, in das geschlossen scheinende System des Rechts „einzusteigen“, sie ordnen Rechtsprobleme größeren Zusammenhängen zu, sie fordern zur eigenverantwortlichen Vertiefung ausgewählter Themen auf und sind dem Gedanken des beispielhaften Lernens verpflichtet. Deswegen sind die Orientierung an herrschenden Meinungen, der Glaube an die Möglichkeit der „Vollständigkeit“ einer Lehrveranstaltung und die Selbstbeschränkung auf unmittelbar klausurrelevante Wissensordnungen nicht die vorrangigen Kriterien, an denen sich die Lehrveranstaltungen orientieren.

Aktuell läuft das lehrbezogene Forschungsprojekt „Sozialprofil – Studienverlauf – Studienerfolg Bochumer Jurastudierender“ an der Professur mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Herr Tobias Schulz.

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Vorlesungen & andere Veranstaltungen bei Prof. Dr. Julian Krüper

Arbeitsgemeinschaften und sonstige Veranstaltungen bei Wiss. Mit. Volker Herbolsheimer

Arbeitsgemeinschaften und sonstige Veranstaltungen bei Wiss. Mit. Inga Gipperich