Unter dem Stichwort „Leave no one behind“ ist in dem 2013 vorgelegten Bericht des High-level Panels of Eminent Persons on the Post-2015 Development Agenda (HLP) u.a. auch der Bereich der sozialen Sicherung angesprochen worden. Welche Rolle diesem Politikfeld in der globalen Entwicklungszusammenarbeit zukünftig zukommen wird und welchen Beitrag die Bundesrepublik Deutschland mit ihrer reichen Erfahrung in der Ausgestaltung sozialer Sicherungssysteme dazu leisten kann, ist auf einem Experten-Workshop diskutiert worden, den das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik und das Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam am 30. Juni 2014 in München ausgerichtet haben.
Das Programm des Workshops finden Sie hier.
Positionspapier der Bundesregierung zur Post-2015 Agenda
Präsentationen:
Heiner Janus (DIE): Der Post-2015-Verhandlungsprozess
Markus Kaltenborn (RUB): Der rechtliche Rahmen globaler sozialer Sicherung
Gabriele Köhler (DGVN): Globale soziale Sicherung als Aufgabe der Vereinten Nationen
Helmut Schwarzer (ILO): Social Security Systems in the Global South and the Case of Brazil
Johanna Knoess (GIZ) – Soziale Sicherung als Aufgabe der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
In der im September 2015 von der UN-Generalversammlung angenommenen 2030-Agenda ist als Unterziel 1.3. das Thema “Soziale Sicherung” nun ausdrücklich in den neuen Zielekatalog aufgenommen worden (eine Kurzanalyse findet sich hier).